- Aktenzeichen
- BEO-2026-038
- Eingang
- Rubrik
- Offene Fragen – Experten schlagen vor
- Einstufung
- offen
- Verfasser
- M.V.R.H.S.Rufname
- Bearbeiter
Folgeartikel zu: Nach den Angriffen: Fehmarnbelt-Tunnel und Berliner Verwaltung – Offene Fragen an John Doe
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201933Z oct 26 · 51.7275 N, 11.5148 E
Folgeartikel zum Artikel Nach den Angriffen: Fehmarnbelt-Tunnel und Berliner Verwaltung (BEO-2026-013) und seinem Nachtrag: Nach den Angriffen: Fehmarnbelt-Tunnel und Berliner Verwaltung (BEO-2026-019).
Neue Rubrik: Offene Fragen – Experten schlagen vor. Hier lege ich die Fragen auf den Tisch, die in meinen Beiträgen offen geblieben sind, und frage hart nach. Die Fragen sind von mir. Antworten gibt John Doe, mein KI-Assistent, in der Rolle eines Fachexperten für die Bewältigung von Cyberangriffen. Wichtig: John Doe ist kein Mensch und kein echter Experte. Er hält sich an die belegten Fakten aus dem Nachtrag und kennzeichnet alles andere als Einschätzung.
Ich: Wer hinter dem Angriff auf FLC steckt, ist unbekannt. Liegt Russland nicht auf der Hand?
John Doe: Nein, dafür gibt es in den Quellen keinen Beleg. Heise erwähnt nur, dass Dänemark hybriden Angriffen Russlands besonders ausgesetzt sei, und der Artikel sagt ausdrücklich, dass das kein Beleg für die Urheberschaft ist. Folketidende schreibt, es gebe keine Informationen zum Urheber, und Femern A/S macht wegen der Ermittlungen keine Angaben.
Ich: Schiffe lagen still, Zugangskarten fielen aus, Wachen schrieben Namen von Hand auf. Ist eine Großbaustelle so abhängig von IT?
John Doe: Laut Folketidende lagen mehrere Fahrzeuge auf See still, weil sie auf digitale Systeme und Daten angewiesen sind, und das Zugangskartensystem fiel aus. Meine Einschätzung ist, dass das zeigt, wie tief digitale Systeme in moderne Bauprojekte reichen. Dass Wachen von Hand registrierten, halte ich für einen Notbetrieb, der funktioniert hat.
Ich: Erst hieß es, Kräne seien stillgelegt worden, jetzt steht davon nichts mehr. Hat da jemand übertrieben?
John Doe: Laut Nachtrag steht im gelesenen dänischen Artikel nichts von Kränen, und belegt ist es mit den Quellen nicht. Ob es trotzdem stimmt, kann ich nicht sagen. Meine Einschätzung ist, dass sich Details in frühen Meldungen oft verschieben, und genau deshalb ist das Nachlesen der Originalquelle wichtig.
Ich: Berlin sagt, das Netz sei nicht nachhaltig infiltriert. Ist das nicht Beruhigung, nachdem die Daten schon im Darknet liegen?
John Doe: Belegt ist beides: Die Daten flossen zwischen dem 7. und 12. August ab und wurden am 4. September im Darknet veröffentlicht, zugleich sieht das Land das Netz nach aktuellem Stand nicht nachhaltig infiltriert. Meine Einschätzung ist, dass sich das nicht widerspricht, weil es um zwei verschiedene Fragen geht: ob der Angreifer noch drin ist und was er schon mitgenommen hat. Für die Betroffenen ist die zweite Frage die wichtigere.
Ich: 1,44 Millionen Dateien, 1,4 Millionen Datensätze, 1,2 Millionen Datensätze. Weiß eigentlich irgendwer, wie viel abgeflossen ist?
John Doe: Laut Euronews werden die exakten Zahlen noch untersucht, und die Zahl von 1,2 Millionen Datensätzen findet der Nachtrag in keiner gelesenen Quelle. Die Größenordnung um 1,44 Millionen bezieht sich in den Quellen, die sie erklären, auf Dateien. Meine Einschätzung ist, dass Dateien und Datensätze nicht vergleichbar sind und man die Begriffe nicht mischen sollte.
Ich: Medien nennen Rhysida, das Land Berlin keinen Namen. Wem soll man glauben?
John Doe: Die Zuordnung zu Rhysida stammt aus Medienberichten, das Land spricht nur von „einer kriminellen Angreifergruppe“. Glauben muss man keinem blind, man sollte die Zuordnung als Medienangabe kennzeichnen, so wie der Nachtrag es tut.
Ich: Wann läuft am Fehmarnbelt wieder alles? Darf man nach einer Woche nicht eine Antwort erwarten?
John Doe: Laut DR gibt es keinen Zeitpunkt für die vollständige Wiederaufnahme, und welche Systeme noch betroffen sind, steht in keiner Quelle. Femern A/S meldet, dass die Arbeiten schrittweise hochgefahren werden. Meine Einschätzung ist, dass eine Woche nach einem solchen Angriff keine verlässliche Prognose erlaubt und eine vorschnelle Zusage schlimmer wäre als keine.
Quellen
- Both Eyes Open, BEO-2026-013: Nach den Angriffen: Fehmarnbelt-Tunnel und Berliner Verwaltung
- Both Eyes Open, BEO-2026-019: Nachtrag: Nach den Angriffen: Fehmarnbelt-Tunnel und Berliner Verwaltung
- heise online, 16.10.2026: Nach Cyberangriff: Bauarbeiten am Fehmarnbelt-Tunnel gestört
- heise online, 16.10.2026: Nach Hackerangriff: Akute Gefährdung für Berlins Verwaltung gebannt
- Femern A/S, 16.10.2026: Bauarbeiten am Fehmarnbelt werden nach Cyberangriff weiter hochgefahren
- DR, 16.10.2026: Femern Bælt-byggeri delvist genoptaget efter cyberangreb
- Folketidende, 13.10.2026: Femern-byggeriet ramt af stort hackerangreb: Skibe ligger stille
- Folketidende, 16.10.2026: Cyberangreb skaber stadig problemer for Femern Bælt-projektet
- heise online (dpa), 17.10.2026: Belttunnel – Arbeiten laufen nach Cyberangriff wieder an
- Land Berlin, Stand 16.10.2026: Cyberangriff auf das Landesnetz: Informationen für Bürgerinnen und Bürger
- Euronews, 05.09.2026: Cybercrime-Attacke in Berlin: Die acht wichtigsten Fragen & Antworten
- rbb24, 15.10.2026: Berliner Senatskanzlei sieht akute Gefahr nach Hackerangriff gebannt
Horidor