- Aktenzeichen
- BEO-2026-015
- Eingang
- Rubrik
- Technik IT-Sicherheit
- Einstufung
- offen
- Verfasser
- M.V.R.H.S.Rufname
- Bearbeiter
Microsoft Defender für Linux-Desktops
.-. .-.
/ \ / \
| / \ | | / \ |
|| || || ||
|| || || ||
.-' ' - ' '-.
,' .--. .--. '.
.-. | _ | ___ | _ | ,.-.
( \ .(_).' \ / .(_).' / )
>- '--------\_|_/--------' -<
(_ .-------------------------. _)
`--- ---'-,
/ .-'''-. ';
; / ', \ Rabbit of
) / - y=, Caerbannog
_/ / /\ ' ; c
((((_/(((_______/_;,v=" ldb
ehrung an monty python. ascii-zeichnung von laura brown (ldb), via asciiart.website.
180502Z oct 26 · 51.7275 N, 11.5148 E
Heise meldet am 16. Oktober 2026, dass Microsoft Defender for Endpoint künftig auch Linux-Desktops schützen soll. Kurz, was drinsteht.
Was gemeldet wird
Bisher lief die Linux-Version von Defender for Endpoint auf Servern. Jetzt erweitert Microsoft sie auf Desktops. Als Grund nennt heise die steigende Linux-Nutzung bei Softwareentwicklern. Das Programm erkennt bei der Einrichtung selbst, ob es auf einer Workstation oder einem Server läuft. Kann es das nicht eindeutig sagen, behandelt es das Gerät als Server.
Laut heise gibt es keinen Unterschied im Funktionsumfang zwischen Server und Desktop. Dazu gehören Echtzeit-Virenschutz, geplante Scans und Endpoint Detection and Response (EDR), also die Überwachung von Dateien, Prozessen und Netzwerkverbindungen. Administratoren verwalten die Geräte über die bestehende Defender-Infrastruktur.
Die Unterstützung ist derzeit eine öffentliche Vorschau, einen Release-Termin gibt es laut heise nicht. Genannt werden unter anderem RHEL ab 7.2, Ubuntu LTS ab 16.04 und Debian ab 9. Voraussetzung ist ein Abonnement von Defender for Endpoint Plan 2 oder Microsoft 365 E5 oder E7.
Was offen bleibt
- Ich habe das Microsoft-Blog und die Dokumentation nicht gelesen, nur den heise-Artikel.
- Ich habe nichts davon getestet, auch nicht auf meinem eigenen Rechner. Ob das Angebot für Privatnutzer überhaupt in Frage kommt, geht aus der Quelle nicht hervor: Es setzt ein Unternehmensabonnement voraus.
- Wie gut die Erkennung unter Linux funktioniert, steht nicht in der Quelle.
Quelle
- heise online, 16.10.2026: Jetzt auch auf dem Desktop: Microsoft Defender schützt Linux
Horidor